Ich kaufte mir eine Kette, der Perlen waren es zehn, ich vermochte sie nicht anzuschauen, so hell schienen sie. Sie hatten etwas Eigentümliches an sich, sagten die anderen, mir war das viel zu hell. Im Generellen haben die ja auch meistens recht, warum sollten sie jetzt lügen. Ich gab sie weg, eine nach der anderen, glücklich waren die Augen jener, die sie empfingen. Ich rannte weg, den Berg entlang, die Klippen stieg ich hoch. Ich sah ein Feld, kein herkömmliches, es hatte etwas Bedrohliches in sich, ich sah eine Hecke dahinter, es war nicht meine. Doch das Feld, es war mein. Die hinter der Hecke standen, sie konnten mich nicht sehen, deswegen beobachtete ich sie durch die Hecke, man durfte nur die gläsern glänzenden Stacheln nicht berühren. Zehn waren es hinter der Hecke, sie trugen jeder eine der Perlen, die ich einst um den Hals trug. Ich wollte sie beschimpfen, doch ich selber hatte sie ihnen gegeben, war ich es nicht, der den Fehler begangen hatte? Zwei Kühe standen auf dem Feld, ich hätte sie ihnen geben sollen, die Perlen, doch auch sie hatten etwas in sich, das mich abhielt. Sie hielten ihre bescheidene Mahlzeit, die ich niemals hätte halten können, ein Brot, zwei Scheiben Wurst, ohne Käse. Nichts anderes, als man von Kühen erwartet. Kälbchen hatten sie auch, aber die hatten ganz eigene Vorstellungen von Mahlzeiten. Jetzt macht auch der Berg wieder Sinn.
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