Komm herein

Sanmann sprach zu mir. Ich hatte seine Sprache gelernt und wollte ihm nun durchaus verständlich machen, was ich für ihn empfand, nein, keine Liebe. Während dem Gespräch fielen mir erst meine vielen Sprachfehler auf, die ich auch nach Jahren des Lernens machte. Komisch, andere schienen ihn zu verstehen, sie verlangten nach seinem Sand, der mich so gar nicht reizte. Es war grober Sand, nicht schlecht, aber grob.  Was mache ich nur mit dir, Sandmann? Die Kinder verlangen nach dir, aber ich kann deine Sendung einfach nicht mehr sehen, sie hat mich nie gereizt und wird es nie tun. Vielleicht bringe ich dich unter die Erde, ich weiß nur nicht, was da eigentlich ist, ob es dir da nicht sogar gefällt, vielleicht sollte ich dich in einen Baum sperren, unerträglich grün, voller Lebenssaft, damit jeder Sand aus dir herausgepresst wird. Die Wüste wird dir fern sein, das ist jetzt mein Nachschublager, du wirst an Lebensfreude zugrunde gehen in deinem Baum.

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