Jaja, der Benz

Vielleicht war es ein Tag wie heute, als Gregor beschloss, das es besser sei, nicht mehr. Er sah den Nebel kommen und wünschte sich Regen, sah Kleines und konnte nicht genug kriegen, es zeriss ihn förmlich, als die ersten Tropfen auf ihn fielen, sie fühlten sich an wie ein schlechter Roman auf einem von stundenlanger Arbeit gestählten Arm, der schon so manches emotionale Frauenherz durch seine Anspannung beim Lesen dieses Romans fast erreicht hätte, Kleinigkeiten, jedenfalls war der Stress einfach zuviel geworden und es zeriss ihn. Früher habe ich Luftballons zerissen, heute zereiße ich nur noch schlechte Romane. Denn sie sind es, die eine ganze Generation in den Abgrund gerissen hat, eine Generation, die den ganzen Niedergang gewollt hatten und nun selber erlitten. Gregor war da nur noch ein Opfer für die Quote. Es tut mir Leid für ihn, den Gregor, er hätte wirklich Besseres verdient, was Neueres als seinen alten Benz, den er schon seit seiner Festanstellung besaß. Keine besaß sein Herz, nur der Benz, der hatte es ihm angetan, den konnte er nicht mehr loslassen und so gingen sie zusammen in den Tod, der Benz war ganz schuldlos. Es waren die Frauen.

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